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Professor Dr. habil. Hans-Ulrich Wittchen

Technische Universität Dresden
Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Chemnitzer Str. 46
D-01187 Dresden

Tel.:  ++49-351-463-36985
Fax:  ++49-351-463-36984
e-mail: hans-ulrich.wittchen@tu-dresden.de


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aktuelle Medienbeiträge:


    Thomson Reuters - Highly Cited Researcher 2016
    Das Unternehmen Thomson Reuters gratuliert Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen zu der Benennung als "Highly Cited Researcher" im Jahr 2016 und kündigt an, dass die offizielle Liste für das Jahr 2016 nun zur Verfügung steht.

    Professor Wittchen wurde als "Highly Cited Researcher" ausgewählt, weil seine Arbeit zur der bedeutsamsten und wichtigsten Forschung in ihrem Forschungsgebiet zählt. Diese Auszeichnung wird nur an sehr wenige Forscher verliehen - solche mit einer großen Anzahl an Veröffentlichungen, die offiziell als "vielzitierte Arbeiten" (highly cited papers) durch sogenannte Essential Science Indicators bestimmt werden. Weiterhin zählen diese Arbeiten zu den meist zitierten 1% ihres Forschungsfeldes und Publikationsjahres, was auf außerordentlichen Einfluss hindeutet.
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Forschungsschwerpunkte:


  • Psychopathologie, Klassifikation und Diagnostik psychischer Störungen
  • Ätiologie, Pathogenese und Schlüsselprozesse psychischer Störungen
  • Therapieforschung
  • Epidemiologie und Versorgungsforschung
  • Sucht-, Angst- und depressive Erkrankungen
  • Verhaltensmedizin
Publikationen

Curriculum Vitae

ISIHighlyCited.com

International Journal of Methods
in Psychiatric Research


Institutsbericht 2008-2009

Kurzbiographie:

Geboren 1951 in Bad Salzuflen, Studium Medizin und Psychologie an der Universität Wien. 1975 Promotion zum Dr. phil. (Dissertation "Klinische Relevanz von Biofeedback-Methoden"). 1974-1976 Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung (Wien), 1976: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Mannheim), 1977-1980: Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München, Projektleitung: "Psychotherapie in Deutschland"), 1980-1989: Leiter Arbeitsgruppe Evaluations- und klinisch-epidemiologische Forschung am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München, Münchner Follow-up Studie (MFS), 1984: Habilitation LMU (München), 1984-1989: Ernennung Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie (C-3, Universität Mannheim), 1989-1990: Consultant Weltgesundheitsbehörde (WHO, Genf), 1990-2000: Berufung Max- Planck-Institut für Psychiatrie (München) als Leiter der Abteilung für "Klinische Psychologie und Epidemiologie". Seit 1991 Honorarprofessur LMU München, 2000-heute: Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Technische Universität Dresden).

Seit 1984 vielfältige Forschungsaufenthalte (visiting scientist und Professor). Seit 2000 ist Prof.. Wittchen Direktor des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie mit angeschlossener Institutsambulanz und Tagesklinik (IAP-TU Dresden GmbH) sowie angeschlossenem "Center of Clinical Epidemiology and Longitudinal Studies" (CELOS) der Technischen Universität Dresden.

Er ist Projektleiter, Sprecher und Co-Investigator einer Vielzahl nationaler und internationaler epidemiologischer Studien. Seine Forschungen und Publikationen umfassen sowohl klinische wie auch epidemiologische Studien mit einem Schwerpunkt auf prospektiv-longitudinalen, ätiologisch-pathogenetischen Arbeiten bei Angst-, depressiven und Suchterkrankungen sowie somatischen Störungen. In den letzten Jahren war ein spezieller Schwerpunkt die Untersuchung der Bedeutung von Komorbiditätsmustern in der Entwicklung psychischer Störungen sowie experimentelle und klinische Studien zur Verbesserung klinisch diagnostischer Standards, der Entwicklung neuer Therapieverfahren sowie ihre Übertragung in die Versorgung (translational Forschung).

Professor Wittchen hat mehr als 820 Peer review-Artikel publiziert und ist Autor und Herausgeber einer Reihe von Lehrbüchern und Monographien (siehe Lehrbuch für Klinische Psychologie und Psychotherapie, DSM-IV-TR Manual, DSM-V) sowie diagnostischer Instrumente und er gehört zu den fünf ausgezeichneten Spitzenforschern der TU DresdenListe der "Highly Cited Researchers 2015" von Thomson Reuters aufgenommen wurden. Er ist Herausgeber und Mitglied des Editorial Boards u.a. von ISI-WOS HIGH IMPACT Journals World Psychiatry, Psychological Medicine, Acta Psychiatrica Scandinavica, Behavioral Psychotherapy, International Journal of Methods in Psychiatric Research, Diagnostika, Verhaltenstherapie) sowie aktives Mitglied der Cross-National Group, dem WHO-CIDI Advisory and Editorial Committee, sowie des International Consortium of Psychiatric Epidemiology und des World Mental Health Survey Consortium und er wurde 2016 zum "APS Fellow" für seine "exceptional contributions to field" der Association for Psychological Science APS (2016) ernannt.
Er ist ferner Sprecher des BMBF Suchtforschungsverbunds ASAT, Direktor am BMBF Psychotherapieforschungsverbund "Panic" sowie Member of Council des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP). 2014 war er geimeinsam mit Prof. Dr. Michael Bauer Sprecher des Forschungsnetzwerkes für psychische Erkrankungen, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)und er ist der Leiter des Teilprojektes PROTECT-AD zur Erforschung optimierter Psychotherapie bei Angststörungen.