Unser Angebot
Zur Tabakentwöhnung führen wir Kurse durch, die auf dem Rauchfrei Programm basieren.
Das Rauchfrei Programm ist das am weitesten verbreitete Programm zur Tabakentwöhnung in Deutschland. Es wurde vom IFT Institut für Therapieforschung in Zusammenarbeit
mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt.
Das Kursprogramm beruht auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen
der Tabakforschung und auf anerkannten therapeutischen Techniken. Es entspricht den Leitlinien der
Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 20 Abs. 1 und 2 SGB V. Darüber
hinaus profitieren Sie von den laufenden Forschungsarbeiten am
Institut.
Der nächste Kurs beginnt Mitte Juni 2013. Außerdem bieten wir jetzt auch Vormittagskurse und Kompaktkurse an!
Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass sich die Erfolgsrate
bei langjährigen und abhängigen Rauchern durch eine Kombination von
verhaltenstherapeutischen Strategien mit medikamentösen Verfahren zur
Behandlung der Entzugserscheinungen (z.B. mit Nikotinersatzprodukten,
Zyban oder Champix) noch deutlich steigern lässt. Daher werden in dem
Programm auch medikamentöse Therapieoptionen berücksichtigt.
Einen Überblick über den Ablauf und die Inhalte des Programms finden Sie hier.
Für eine Behandlung, die den neuesten wissenschaftlichen Standards entspricht, wurde
das Kompetenznetzwerk Nikotin ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss einzelner Forschungseinheiten der Technischen Universität Dresden - Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie und Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum sowie des IFT Institutes für Therapieforschung München.
Aktuelle Studie zu neuronalen Veränderungen nach dem Rauchstopp!
Vielen Rauchern hilft die Zigarette Langeweile zu überbrücken oder Ärger zu regulieren. Vermutlich tragen die Effekte von
Nikotin auf Emotionen und Motivation zum hohen Suchtpotential der Zigarette bei. Mit unserer von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft geförderten Studie möchten wir herausfinden, wie sich emotionale und motivationale Prozesse
im Gehirn durch den Rauchstopp verändern. Dabei untersuchen wir Personen vor der Tabakentwöhnung und danach mittels
funktioneller Magnetresonanztomographie, einer Methode, mit der Hirnaktivierung sichtbar gemacht werden kann.
Im Magnetresonanztomographen sollen die Teilnehmer verschiedene Bilder mit emotional positivem, negativem oder neutralem
Gehalt betrachten sowie Spiele durchführen, bei denen Sie Geldbeträge gewinnen können.
Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von mindestens 60 Euro.
Sie möchten mit dem Rauchen aufhören und interessieren sich für eine Studienteilnahme? Nähere Informationen zur Studie erhalten Sie bei Nils Kroemer telefonisch unter 0351-463-42206 oder per E-Mail unter nils.kroemer@tu-dresden.de.
|
|